Autostadt 0,4 km

autostadtDie Autostadt ist ein Auslieferungszentrum für Neuwagen, ein Museum und ein Freizeitpark der Volkswagen AG in Wolfsburg in unmittelbarer Nähe des Volkswagenwerks. Sie wird von der Autostadt GmbH betrieben.

Die Autostadt liegt direkt am Mittellandkanal zwischen der Wolfsburger Innenstadt und dem Volkswagenwerk. Die Gebäude und das 28 Hektar große Freigelände präsentieren zeitgenössische Architektur und Landschaftsarchitektur.

Die Autostadt dient dem Volkswagen-Konzern als Kommunikationsplattform zwischen Unternehmen, in diesem Fall den einzelnen Konzernmarken, und bereits bestehenden und zukünftigen Kunden. Sie kann als Mixed-Use-Center bezeichnet werden. Neben Exponaten, die die gesamte historische und aktuelle Modellpalette des Konzerns abdecken, werden zahlreiche Erlebnisangebote offeriert. Die Autostadt wurde am 1. Juni 2000als dezentrales Projekt der Expo 2000 in Hannover nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Die Gesamtplanung lag beim Büro HENN Architekten Ingenieure, die Kosten beliefen sich auf rund 430 Millionen Euro.

Seit der Eröffnung kamen nach eigenen Angaben bislang mehr als 26 Millionen Besucher aus aller Welt; viele davon verbinden den Besuch mit der Abholung ihres Neuwagens aus den Volkswagenwerken. Die Autostadt hat bis auf Heiligabend und Silvester ganzjährig geöffnet. 2012 kamen 2,3 Millionen Besucher in die Autostadt. Flächenmäßig gehört die Autostadt zu den größeren deutschen Freizeitparks. Der Zutritt ist kostenpflichtig, ab 18 Uhr ist der Eintritt frei. Zu diesem Zeitpunkt haben die Pavillons bereits geschlossen.

Auf dem Gelände befindet sich ein Luxushotel von Ritz-Carlton. Die Innenausstattung stammt von der französischen Innenarchitektin Andrée Putman.

Eine Besonderheit auf dem Gelände ist der 15 Meter lange Dufttunnel mit 2160 Blumentöpfen, eine Installation des dänischen Künstlers Olafur Eliasson.

www.autostadt.de

Allerpark 1,5 km

allerparkMittelpunkt des Allerparks ist der 1969 geschaffene Allersee, der im Sommer unter anderem zum Baden und Segeln genutzt wird. Außerdem befinden sich im Allerpark dieEisArena als Spielstätte des EHC Wolfsburg, das Großschwimmbad BadeLand, der zum Restaurant umgebaute kolumbianische Pavillon der EXPO 2000, die Volkswagen Arenaals Spielstätte der Herren-Fußball-Bundesligamannschaft des VfL Wolfsburg, die Indoor-Fußballhalle Socca Five, der Hochseilklettergarten monkeyman, ein weiterer künstlicher See mit der Wakeboarding-Anlage Wakepark, ein Campingplatz, ein Bowling-Center, sowie ein großer Festplatz, der multifunktional genutzt wird.

Jedes Jahr im Mai findet dort das große Schützen- und Volksfest der Schützengesellschaft Wolfsburg statt. Monatlich findet im Allerpark ein Groß-Flohmarkt statt. Außerdem wird das Gelände für Zirkusveranstaltungen und Messen genutzt. Rund um den Allersee führt ein Planetenweg.

Im Allerpark sind auch ein Kanu-Club, eine Marine-Kameradschaft, ein Motorbootclub, die Naturfreunde, ein Ruder-Club, ein Sportfischerverein und ein Yacht-Club mit ihren Einrichtungen ansässig.

www.allerpark.net

Experimentierlandschaft „Phaeno“ 0,3 km

pheanoDas Bauwerk wurde von der irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid entworfen und in Projektpartnerschaft mit dem Architekturbüro Mayer-Bährle realisiert. Nach etwas mehr als vier Jahren Bauzeit wurde die Dauerausstellung am 24. November 2005 eröffnet. Über 350 interaktive Experimentierstationen (davon rund 40 von Künstlern gestaltet) machen Naturwissenschaft und Technik mit verschiedenen Sinnen erfahrbar. Die etwa 9000 Quadratmeter große Ausstellung ist untergliedert nach den Leitthemen „Leben, Sehen, Energie, Dynamik, Spürsinn, Spiegel“. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Themen.

Es gibt keinen vorgeschriebenen Parcours entsprechend dem pädagogischen Konzept, dass ein spielerischer Umgang mit den Phänomenen das Begreifen am besten fördert. Einfache Experimentieranordnungen fordern die Besucher dazu auf, die jeweilige Funktionsweise durch Nachdenken und nicht nur durch bloßes Ausprobieren zu verstehen. Schau- und Texttafeln (deutsch und englisch) erklären an jeder Station den jeweiligen Vorgang. Im Erdgeschoss befinden sich der Eingangsbereich, das Ideenforum, das Wissenschaftstheater und ein Restaurant, darüber liegt das Hauptgeschoss, die „Experimentierlandschaft”. 2013 zählte das phæno rund 260.000 Besucher. Es ist anerkannter außerschulischer Lernort.

www.phaeno.de

Planetarium 1,0 km

planetariumDer Kuppelraum mit 15 m Durchmesser für die Vorführung des Sternenhimmels bietet 144 Personen und einem Rollstuhl/Kinderwagen Platz. Der Projektor wirft über 9000 Sterne an den Himmel und lässt Sonne, Mond und Planeten kreisen. Dies entspricht dem Blick auf den Sternenhimmel in einer klaren Nacht ohne störenden Lichtsmog.

Der erste Planetariumsprojektor vom Unternehmen Carl Zeiss war das Modell Spacemaster mit einer Mikrorechnersteuerung. Seit seiner Indienststellung 1983 absolvierte er etwa 10.000 Vorführungen mit 650.000 Besuchern. Nach 13 Jahren Laufzeit modernisierte die Stadt Wolfsburg die Vorführeinrichtung. Am 16. Oktober 1996 hatte der Typ Starmaster Premiere in Wolfsburg. Es war das erste Exemplar einer neuen Generation von Carl-Zeiss-Projektoren, ein Mittelplanetarium mit Faseroptik-Projektoren. Außerdem verfügt die Anlage gegenüber dem Vorläufermodell über Video- und Dia-Projektionssysteme sowie Digitalton.

Im Sommer 2008 erhielt der Kuppelraum eine neue Bestuhlung in unidirektionaler Sitzanordnung. Bei dieser Gelegenheit wurde die Ausrichtung nach Süden in der Kuppel aus technischen Gründen gedreht. Das Vorführpult, das in seiner Lage unverändert blieb, befindet sich nun im Osten, statt wie auf der Nordhalbkugel üblich im Norden.

2010 wurde das Planetarium auf die Fulldome-Projektionstechnik umgerüstet und verfügt als erstes Planetarium der Welt über die entsprechende Technik von Carl Zeiss Jena. Die sechs Velvet-Projektoren können digitale Inhalte kuppelfüllend wiedergeben, die sich mit dem weiter eingesetzten Starmaster synchronisieren lassen.

Mit Unterstützung der Wolfsburg AG wurde im Sommer 2012 ein Weltraumlabor im Foyer eingerichtet. Hier können die Besucher an fünf in der Wand montierten Touchscreens und einem großen „Touchtisch“ Informationen über astronomische Themen und das Planetarium abrufen, ein Quiz spielen sowie das Sonnensystem und die Planeten selbstständig erkunden. Konzipiert und gebaut wurde das Weltraumlabor von der Wolfsburger Firma Volke Kommunikationsdesign.

Kunstmuseum 0,9 km

kunstmuseum1994 wurde das Kunstmuseum Wolfsburg mit einer Retrospektive des modernen französischen Künstlers Fernand Léger eröffnet. Gründungsdirektor des Museums war bis 2006 der Niederländer Gijs van Tuyl. Von Januar 2006 bis zu seinem Tod im März 2014 war der Schweizer Kunstwissenschaftler Markus Brüderlin Direktor. Seither leitet der Geschäftsführer Henning Schaper das Museum kommissarisch.

Das Museum ist der Kunst der Gegenwart und Moderne gewidmet und vereint verschiedene Medien, angefangen von Malerei über Skulptur und Fotografie, Video und neue Medien bis zu Mode und Design. Das Museum sieht sich als eine Plattform globaler Kommunikation und initiiert Dialoge mit kunstverwandten Disziplinen wie Design, Architektur, Musik, Tanz, Literatur und Philosophie. Seit 2006 zeigt das Museum Ausstellungen unter dem Titel „Die Zukunft der Moderne im 21. Jahrhundert“. 2013 besuchten 87.500 Menschen das Museum.

Schloss Wolfsburg 1,5 km

2800186813_f41e267d44_bDie Wolfsburg ist eine 1302 erstmals urkundlich erwähnte, mittelalterliche Niederungs- und Wasserburg, die sich später in ein Renaissance-Schloss wandelte. Sie befindet sich im östlichen Niedersachsen in der nach ihr benannten Stadt Wolfsburg, in deren Eigentum sie seit 1961 steht. Die Wolfsburg entwickelte sich aus einemWohnturm an der Aller zu einer Wasserburg mit Festungscharakter. Im 17. Jahrhundert wurde sie zu einem repräsentativen, aber trotzdem wehrhaften Schloss, das den nordöstlichsten Vertreter der Weserrenaissance darstellt. Gründer und Erbauer war das Adelsgeschlecht derer von Bartensleben. Nach dem Aussterben ihrer Linie 1742 ging die Wolfsburg durch Erbgang an die Grafen von der Schulenburg über.

Schloss Fallersleben 5,0 km

Schloss_FallerslebenSeit 1991 beherbergt das Schlossgebäude im unteren Geschoss das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum, ein Museum zur Geschichte deutscher Dichtung und Demokratie im 19. Jahrhundert. Darin wird das Leben des Dichters des Deutschlandliedes und die Geschichte seiner Kinderlieder dargestellt. Im oberen Geschoss ist eine Gemälde-Galerie mit Bildern von Franz Hoffmann-Fallersleben (einziges Kind von Hoffmann von Fallersleben) untergebracht. Sehenswert sind dort auch die Holzschnitzereien und Stuckdecken. Im Schloss Fallersleben können heute eine Reihe von Räumen für Veranstaltungen gemietet werden. Es wird auch als Standesamt genutzt.

In den Jahren 2001–03 erfolgten archäologische Untersuchungen auf dem Schlossgelände. Dabei wurden Kellerräume mit 1,3 m starken Mauern sowie mit Tonnengewölben freigelegt. Seit den Ausgrabungen sind die Keller- und Fundamentmauern mit Glas überdacht worden und für Besucher zu besichtigen. Früher waren die Keller unter dem Schloss miteinander verbunden und dienten als Lagerräume für Lebensmittel.

Badeland 1,5km

Badeland_von_obenDer Vorgängerbau des BadeLandes, das „Badeland“, entstand 1977 an gleicher Stelle, erwies sich aber als zu klein, so dass ab 1989 ein größeres Bad geplant wurde. Am 14. Januar 1999 sollte der Umbau beginnen. Ein defekter Saunaofen führte jedoch am selben Tag zum größten Brand der Wolfsburger Geschichte, bei dem das Badeland zerstört wurde. Der Schaden betrug 39 Millionen DM. Der nunmehr erforderliche Neubau wurde unter Leitung des städtischen Unternehmens Neuland an gleicher Stelle errichtet und 2002 eröffnet. Um seine Finanzierung dauerhaft sicherzustellen, wurden zwei kleinere Schwimmbäder in Wolfsburg geschlossen. Betreiber ist seit der Eröffnung das Unternehmen GMF GmbH & Co. KG, das weitere Freizeitbäder betreibt und zur ASPRO Group gehört, die Freizeitparks betreibt, Besitzer die Stadt Wolfsburg. Seit 2013 ist das BadeLand bei ServiceQualität Deutschland zertifiziert. Seit Eröffnung wurden knapp acht Millionen Gäste gezählt (Stand Mai 2014). 2014 sollen die beiden Rutschen durch ähnliche Rutschen ersetzt werden. Weitere Modernisierungen mit Kosten von insgesamt zehn Millionen Euro sind geplant.